Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen von makemaiweb.com, eine Marke von Konstantin Brotz, Dutendorf 21, 91487 Vestenbergsgreuth (nachfolgend „Auftragnehmer"), gegenüber dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde").
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Online-Marketing, KI-Automatisierung, Branding und verwandte digitale Dienstleistungen.
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Auftragsbestätigung des Auftragnehmers.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(2) Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.
(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
§ 4 Leistungserbringung und Mitwirkungspflichten
(1) Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
(3) Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden, so verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Daraus resultierende Mehrkosten trägt der Kunde.
(4) Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Kommunikation per E-Mail. Der Kunde stellt sicher, dass die angegebene E-Mail-Adresse regelmäßig abgerufen wird.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro und als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht individuell anders vereinbart.
(3) Bei Projekten ab einem Nettoauftragswert von 1.000 € ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Gesamtbetrages bei Auftragserteilung zu verlangen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
§ 6 Abnahme
(1) Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistung wird der Kunde zur Abnahme aufgefordert.
(2) Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung schriftlich begründete Mängel rügt.
(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 7 Gewährleistung und Haftung
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
(2) Im Falle eines Mangels hat der Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach zwei Versuchen fehl, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern.
(3) Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(4) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle, Störungen oder Datenverluste, die durch Drittanbieter (z. B. Hosting-Provider, Softwareanbieter) verursacht werden.
§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Designs, Texte, Grafiken, Code etc.) unterliegen dem Urheberrecht. Der Auftragnehmer räumt dem Kunden nach vollständiger Bezahlung das einfache, zeitlich unbeschränkte Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck ein.
(2) Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Referenz- und Eigenwerbungszwecken zu nutzen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
(4) Vom Kunden bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) dürfen vom Auftragnehmer im Rahmen des Auftrags verwendet werden. Der Kunde versichert, dass er über die erforderlichen Rechte an diesen Inhalten verfügt und stellt den Auftragnehmer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei.
§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Einmalige Projekte enden mit der Abnahme und vollständigen Bezahlung.
(2) Laufende Verträge (z. B. SEO-Betreuung, Wartungsverträge, Local Listing) haben die im jeweiligen Angebot genannte Mindestlaufzeit und verlängern sich automatisch um den gleichen Zeitraum, sofern sie nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende schriftlich gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
(4) Im Falle einer Kündigung durch den Kunden vor Fertigstellung eines Projekts sind die bis dahin erbrachten Leistungen vollständig zu vergüten.
§ 11 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Stromausfälle, Cyberangriffe), berechtigen den Auftragnehmer, die Leistung für die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit aufzuschieben. Dauert der Zustand länger als 3 Monate, können beide Parteien vom Vertrag zurücktreten.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
Stand: April 2026