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ROI-Rechner für Prozessautomatisierung
Lohnt sich die Automatisierung eines Ablaufs? Mit diesem Rechner stellst du den Zeitwert eines wiederkehrenden Vorgangs den einmaligen und laufenden Kosten gegenüber. Du siehst, wie viele Arbeitsstunden im Modell frei werden, wann sich ein Einmalbudget rechnerisch amortisiert und wie das erste Jahr aussieht. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser, ohne Anmeldung und ohne Datenübertragung.
Ergebnis der Modellrechnung
- Gewonnene Zeit pro Monat
- 26,7 Std.
- Zeitwert pro Monat (brutto)
- 1.200 €
- Nettovorteil pro Monat
- 1.050 €
- Amortisation Einmalbudget
- 7,6 Monate
- Ergebnis im ersten Jahr
- 4.600 €
Szenario auf Basis deiner Annahmen, keine Zusage über tatsächliche Einsparungen. Nicht enthalten: Einführungs- und Schulungsaufwand, Übergangsphasen, Finanzierung, Steuern und Fördermittel.
So wird gerechnet
- Gewonnene Stunden = Vorgänge × (Minuten heute − Minuten künftig) ÷ 60
- Zeitwert brutto = gewonnene Stunden × interner Stundensatz
- Nettovorteil = Zeitwert brutto − laufende Kosten pro Monat
- Amortisation = Einmalbudget ÷ Nettovorteil (nur wenn der Nettovorteil positiv ist)
- Erstes Jahr = Nettovorteil × 12 − Einmalbudget
Negative Eingaben werden als 0 behandelt. Ist der Nettovorteil null oder negativ, weist der Rechner keine Amortisation aus, statt eine irreführende Zahl zu zeigen.
Modellrechnung als Beispiel
Ein frei gewähltes, neutrales Beispiel – kein Kundenprojekt: Ein Betrieb bearbeitet 200 Eingangsrechnungen im Monat. Heute dauert jede rund 12 Minuten, nach einer Teilautomatisierung geschätzt 4 Minuten. Bei einem internen Stundensatz von 45 € ergibt das 26,7 Stunden bzw. 1.200 € Zeitwert pro Monat. Abzüglich 150 € laufender Kosten bleiben 1.050 €. Ein Einmalbudget von 8.000 € wäre in diesem Modell nach etwa 7,6 Monaten amortisiert; das erste Jahr läge bei 4.600 €.
Ändert sich nur eine Annahme – etwa 8 statt 4 Minuten künftig – sinkt der Nettovorteil auf 450 € und die Amortisation verlängert sich auf rund 17,8 Monate. Rechne deshalb am besten mit einer vorsichtigen und einer optimistischen Variante.
Häufige Fragen
Was berechnet der ROI-Rechner genau?
Er rechnet die Zeitdifferenz je Vorgang mit der Anzahl der Vorgänge pro Monat hoch, bewertet die gewonnene Zeit mit deinem internen Stundensatz und zieht die laufenden Kosten ab. Daraus ergeben sich Nettovorteil pro Monat, Amortisationsdauer der Einmalkosten und das Ergebnis im ersten Jahr.
Ist das Ergebnis eine Zusage für eine Einsparung?
Nein. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung auf Basis deiner Annahmen. Ob und in welchem Umfang Zeit tatsächlich frei wird, hängt vom konkreten Ablauf, der Umsetzung und der Nutzung im Alltag ab.
Welche Kosten berücksichtigt der Rechner nicht?
Nicht enthalten sind unter anderem interne Zeit für Einführung, Schulung und Abstimmung, Datenbereinigung, Ausfall- und Übergangsphasen, Finanzierungskosten, Steuern sowie mögliche Fördermittel. Diese Punkte solltest du für eine Entscheidung gesondert bewerten.
Welchen Stundensatz sollte ich ansetzen?
Sinnvoll ist ein interner Vollkostensatz: Bruttolohn zuzüglich Arbeitgeberanteilen und anteiliger Gemeinkosten, bezogen auf produktive Stunden. Wenn du unsicher bist, rechne mit mehreren Werten, um eine Spanne zu sehen.
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser. Nur wenn du „Link kopieren“ nutzt, werden die sechs Zahlenwerte in die Adresse geschrieben, damit du genau dieses Szenario teilen kannst. Personenbezogene Daten enthält der Link nicht.
Ist frei gewordene Zeit automatisch eingespartes Geld?
Nicht unbedingt. Der Zeitwert zeigt, was die Stunden intern kosten. Zu einer echten Kostensenkung oder zusätzlichem Umsatz wird er erst, wenn die Zeit für andere Aufgaben genutzt wird oder Mehrarbeit und Fremdleistungen entfallen.
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